Tag 15 – meine besten Kochtipps!

So, da bin ich wieder. Zuerst gibts ein paar nette Kochtipps auf der offiziellen Seite zum Buch, und zwar genau hier.

Jetzt folgen meine eigenen Tipps

Tipp 1
Reis ist sättigender als Nudeln und geht sehr schnell. Zusammen mit verschiedenem Gemüse eignet es sich perfekt für Mahlzeiten, die mal schnell gehen müssen.

Tipp 2
Salat sollte nicht langweilig werden. Deswegen erstens nicht immer Salat essen und zweitens viele Variationen ausprobieren: Mit Brotstücken, mit Putenstreifen, mit Joghurtsoße, mit Öl und Essig, mit Kraut, ohne Kraut und so weiter. Aber Achtung: Häufig gerät die Soße viel zu fettig. Lieber Milch statt Sahne verwenden!

Tipp 3
Wer Fruchtjoghurt oder Müsli im Supermarkt schon fertig kauft, kauft Mogelpackungen. Lieber die Früchte extra kaufen und reinschnippeln. Denn dann hat man erstens echte Früchte drin, keine künstlichen Aromen und kann durch Zucker oder Süßstoff die Süße ganz individuell regeln. Außerdem machts länger satt und schmeckt mir besser. Günstiger ist es obendrein.

Tipp 5
Frühstücken! Manche lassen das Frühstück weg, hungern morgends und schlagen dafür Abends umso doller rein. Wenn man damit auf seine tägliche Energiebilanz kommt – ok! Aber das Frühstück hat einige Vorteile: Erstens gibt einem ein Frühstück mehr KRaft für den Tag und zweitens kurbelt es den Stoffwechsel an. Da verbraucht man pro Tag gut und gerne mal 100 – 200 Kalorien mehr!

Habt ihr auch noch ein paar Tipps? Schreibt sie doch in den Kommentaren, ich füge sie dann einfach hier hinzu!

Tag 14 – Kochtipps und mehr

Tag 14 und meine Abehmphase auf Basis des Buches Abnehmen genießen neigt sich langsam der Halbzeit zu!

Ein wichtiger Motivationsfaktor für energiearmes Essen sind neue und vor allem leckere Rezepte. Mir hat es bisher sehr geholfen, dass ich ein bisschen Auswahl hatte. Denn wer immer wieder die Entscheidung treffen muss: Schnitzel oder Salat, Fastfood oder Salat, Pizza oder Salat, Cole oder Salat – und so weiter und so fort, dann fällt die Entscheidung hin zum Salat zunehmend schwer. So lecker ist dann Salat auch nicht, dass man es wochenlang jeden Tag essen will.

Also ist es wichtig, das Rezepterepertoire zu erweitern. Ich habe beispielsweise früher nur sehr selten Reis gemacht – jetzt habe ich mir einen Reiskocher gekauft. Funktioniert super, weil es sehr schnell geht. Und das muss es ja manchmal. Also lieber Reis statt Pizza kochen. Ein paar Pilze in der Pfanne dazu, das ein oder andere Gemüse zusätzlich reingeschnippelt… et voila!

Man kann natürlich noch viel mehr machen. Jetzt muss ich los, habe gleich noch einen Termin. Morgen schreibe ich euch meine besten Kochtipps auf!

Tag 13 – Wie viel sind 2000 kcal?

2000 Kalorien (bzw. eigentlich Kilokalorien) sind ungefähr die Menge an Kalorien, die ein Mensch normalerweise täglich braucht. Damit meine ich nicht die Menge, die wir zum Abnehmen auch tatsächlich essen sollen – die liegt ja bekanntlich etwas darunter.

Doch wie viel sind 2000 Kilokalorien eigentlich? Zunächst einmal sind es ein gutes Drittel der Menge an Energie, die ein Kilogramm Körperfett speichert: 7000 Kalorien.

Wie sich 2000 Kalorien in Essen ausdrücken, wird in diesem Video sehr deutlich, das ich euch heute gerne zeigen möchten. Für alle Kalorienzähler sicher sehr interessant!



Tag 12 – Dunkles Mehl zum Abnehmen

Hallo alle zusammen! Heute ist der zwölfte Tag! Noch drei weitere Tage und ich habe die Hälfte geschafft. Zeit, um ein paar Gedanken zu Weißmehl und Vollkorn aufzuschreiben.

Als ich früher im Bäcker stand, war die Wahl meistens sehr einfach. Normale Brötchen, Laugenbrötchen und gerne auch ein Schokoladencroissante. Dass das Croissante viel Fett enthält, das habe ich irgendwie schon geahnt. Dass auch die hellen Brötchen und die Laugenbrötchen gar nicht mal so gesund sind, dass habe ich erst im sehr zu empfehlenden Buch Abnehmen Genießen erfahren.

In allen Brötchen stecken Kohlenhydrate, die vier Kilokalorien Energie pro Gramm liefern. Das ist immer gleich, egal, ob es sich um Weißmehl oder helles Mehl handelt. Die Molekularstruktur von dunklem Mehl ist allerdings viel komplexer. Die Kohlenhydrate bilden sogn. Kohlenhydratketten, die im Magen und im Darm aufgespalten werden in ihre einzelnen Komponenten, dann wan von Magendarmwänden aufgenommen und dem Körper als Energie zugeführt werden. Je komplexer die Kohlenhydrate aufgebaut sind, desto mehr Zeit wird auch für die Verdauung verwendet.

Je heller das Mehl nun ist, desto schneller wird der Körper damit fertig. Dann wird auf einmal ganz viel Energie in das Blut eingespeist – eigentlich zu viel. Und danach keine mehr, weil die ganzen Kohlenhydrate sehr schnell verarbeitet werden. Nachdem der erste Energieschub also verpufft ist, verlang der Körper schnell mehr – und wir bekommen wieder Hunger. Mehr dazu auch hier.

Dunkle Brötchen zu essen ist, wie ich herausgefunden habe, einfach nur Gewöhnungssache. Mittlerweile schmecken sie mir sogar besser. Sonnenblumenkernbrötchen zum Beispiel finde ich richtig lecker – früher habe ich die nie angerührt. Wie heisst es so schön? Probieren geht über studieren!

Tag 11 – Kalorien und Kalorienzählen

Um die Energiebilanz des Körpers ständig im Auge zu haben, muss man Herr über seinen Kilokaloriennachschub sein. Unwissenheit schützt hier vor Völlerei nicht. Manche zählen aber nicht gerne, manche wollen nicht jedes einzige Gramm auf die Wage legen, die daraus resultierenden Kalorien auf einen Zettel schreiben und immer wieder unterm Strich zusammenzählen.

Im Buch Abnehmen Genießen, auf dessen Basis ich abnehme, steht im Grunde genau das gleiche. Zwar ist es wichtig zu wissen, wie viel Kilokalorien man zu sich nimmt, aber wer ungern zählt, soll es lassen. Denn wenn man etwas wirklich sehr ungern tut, dann sucht man sich Ausreden für sich selbst, und das ist dann natürlich kontraproduktiv. Kalorien sind so eine Sache.

Wer trotzdem Kalorien zählen möchte, für den habe ich einen tollen Link gefunden. Auf diesem Blog werden einige Techniken beschrieben, wie man Kilokalorien am besten zählen kann. Viel Erfolg!

Tag 10 – Abnehmen ist wie ein Hobby

Was macht eigntlich ein Hobby aus? Ein Hobby ist etwas, für das man Zeit investiert, obwohl man es eigentlich nicht muss. Ein Hobby ist etwas, das man in seiner Freizeit tut. Und ein Hobby ist etwas, dessen Motivation dazu aus einem selbst entspringt. Hobbys haben einige Gemeinsamkeiten mit dem Abnehmen.

Aber ein Hobby ist auch etwas, das man ausgesprochen gerne macht. Und genau das ist der springende Punkt. Denn wenn man etwas gerne macht, dann tut man es auch. Die Motivation entspringt allein der Tatsache, dass die Tätigkeit des Hobbys Spaß bereitet.

Trotzdem glaube ich, dass einige Vorzüge des Hobbys auf das Thema Abnehmen adaptiert werden können, denn einer der größten Probleme beim Abnehmen ist ja die Motivation. Es ist jetzt der zehnte Tag und ich bin nach wie vor gut dabei. Es gab bisher nicht einen Tag, an dem ich alles habe stehen und liegen lassen – ich bin meinem neuen Nahrungsprogramm treu geblieben.

Was unterscheidet das Hobby von der Arbeit? Weil wir das Hobby nicht tun müssen, sondern tun können, gehen wir häufig mit mehr Muße an die Sache. Das führt zu genauerem Beobachten, intensiverem Auseinandersetzen. Eigentlich sind das Eigenschaften, die auch für das Abnehmen ohne Sport und ohne Diät wichtig sind. Joachim Engel empfiehlt in seinem Abnehm Ratgeber, viele neue Rezepte auszuprobieren. Solche, die wenig Energie besitzen, also wenig kcal liefern. Denn diese Rezepte kann man ausgiebig futtern, man kann sich satt essen.

Auch dafür braucht es Motivation, Muße und Interesse. Warum also nicht das Abnehmen als Hobby betrachten und mit viel Gelassenheit, Vorfreue auf den neuen Körper und ja, auch Spaß an die Sache gehen!

Tag 9 – Was ist eine Radikaldiät

Radikaldiät. Irgendwie bin ich heute mit diesem Begriff im Kopf aufgewacht. Ich hab ihn ein paar mal im Mund herumgedreht, mal so, mal so ausgesprochen, aber ich konnte mich nicht mit “Radikaldiät” anfreunden. Aber ich wollte mehr wissen. Radikaldiät klingt schon so schrecklich, ist da überhaupt was dran?

Also forschte ich im Internet nach Radikaldiät und wurde lustigerweise auch direkt auf der Webseite zum Buch, auf das sich meine Abnehm Phase stützt, fündig. Irgendwie war ich erleichtert, als ich das so gelesen habe. Keine Radikaldiät! Bloß nicht! So heisst es da auf der Webseite. Aber was ist das überhaupt genau?

Eine Radikaldiät meint, den Körper auf Essensentzug zu setzen, man isst sozusagen so gut wie gar nichts mehr. Da der Körper ja aber trotzdem Energie benötigt, muss er sich diese Energie aus dem Speichern im Körper holen. Aber da gibts ein Problem: Die Muskeln bieten nämlich viel bessere Energie! Denn wenn man nichts isst, dann wird ja Energie benötigt, und zwar jetzt und sofort. Statt die Fettpolster anzugreifen, nimmt sich der Körper nun auch Energie aus den Muskelnzellen und baut diese ab. Da Muskelzellen aber immer Energie verbrauchen, sinkt somit der Grundumsatz des Körpers.

Und da der Körper sich während der Radikaldiät auf die Mangelernährung einstellt, wird er bei normalem Essen vermehrt Fett anlagern, um die vermeintlich bald kommende nächste Radikaldiöt gut überstehen zu können.

Puh, das ist ein schönes Fazit. Radikaldiät hört sich ganz schrecklich an, und man kann mit Fug und Recht behaupten: Lieber die Finger davon lassen!

Tag 8 – Abnehmen ist reine Routinesache

Den Gedanken von gestern möchte ich noch etwas weiter ausbauen, denn das ist wirklich interessant. Joachim Engel sagt, dass das Abnehmen viel mit einer Routine und Gewöhnung zu tun hat. Abnehmen sagt er, bewusst essen, das ist so wie Zähneputzen. Irgendwann tut man es einfach, ohne darüber nachzudenken.

Ich habe ein bisschen darüber gegrübelt und muss sagen: Ja, das stimmt. Es ist wie mit dem Zähneputzen. Oder wie mit dem Autofahren.

Abnehmen ist wie Autofahren

Zwar ist es schon sehr lange her, als ich das letzte mal in die Fahrschule gegangen bin, aber ich kann mich trotzdem noch an das Gefühl erinnern. Viele andere Autos, viele Schildern, Lärm, Verkehr, Fußgänger, Fahrradräder, Busse, LKWs. Und dann auch noch das Auto steuern! Das war ein bisschen viel auf einmal. So geht es wohl jedem Fahranfänger. Es ist mühsam, schwierig und anstrengend.

Dann, einige Zeit später, geht alles von alleine. Die Schaltung, Gas, Bremse, der Blick in den Seitenspiegel. Alles automatisch, alles routinesache. Abnehmen ist routinesache. Wie Autofahren oder wie Zähneputzen. Denn: Süßkram zu essen ist ebenfalls routinesache. Die müssen wir uns abgewöhnen. Stattdessen Karotten in Quark zu dippen sind wir nicht gewöhnt, darum lehnen wir es erstmal ab. Menschen sind Gewohnheitstiere. Doch wenn man es ein paar mal macht, dann plötzlich schmeckt es super. Joachim Engel schreibt, dass wir die gesunden Sachen irgendwann den ungesunden vorziehen, weil wir uns daran gewöhnt haben. Ich werde mich überraschen lassen!

Tag 7 – Abnehmen ist Einstellungsänderung!

Jetzt bin ich seit einer Woche dabei und ich beginne zu merken, dass das, was Joachim Engel in seinem Abnehm Ratgeber Abnehmen genießen, den ich gerade gelesen habe, wirklich stimmt: Mit dem Abnehmen stellt sich eine neue Einstellung ein.

Denn wenn man seine Tipps beherzigt und zum Beispiel bewusst einkaufen geht, nicht mehr nebenbei isst und so weiter, dann ändert man sein tägliches Verhalten. Und je länger man das tut, desto mehr festigt sich dieses Verhalten.

Süßigkeiten sind Gewöhnungssache

Ich merke das bei den Süßigkeiten: Ich habe die ersten drei Tage keine gegessen. Da habe ich noch fest geglaubt, danach wieder zuzulange. Zwar weniger heftig als zuvor, aber ein bisschn geht doch immer, oder?Weit gefehlt!

Nachdem ich meine Süßigkeiten ist einer wirklich tollen Verschenkaktion verschenkt habe, kaufte ich auch keine neuen mehr. Und weil wir nun nichts mehr im Haus hatten, meine Tochter sowiso nicht so ein Süß-Esser ist, darum hat sich einfach nicht mehr die Gelegenheit ergeben. Zwar habe ich manchmal gedacht: Jetzt diese oder jene Süßigkeit, das wäre schon was! Aber nach den drei Tagen gar nichts Süßes (und übrigens auch kein Alkohol) hatte ich nur noch ganz wenig Lust! Und wenn die Süßigkeiten dann auch nicht im Haus sind, dann isst man sie auch nicht. Und dann klappt das auch mit dem Abnehmen. Das Beste daran: Es ist Abnehmen ohne Diät – und zwar von ganz alleine!

Tag 6 – Etappenziele und Abnehm Motiavtion

Abnehmen geht ohne Motivation nicht. Mehr noch, ohne die richtige Motivation ist Abnehmen absolut unmöglich. Das liegt daran, dass das Abnehmen nicht von heute auf morgen geht. Abnehmen ohne Sport und Abnehmen ohne Diät schon gar nicht. Das ist zwar etwas einfacher, aber es dauert eben auch etwas länger.

Um die Motivation hochzuhalten sollte man sich Etappenziele setzen. Diese Idee finde ich ganz großartig und habe ich mir von Shani abgeguckt! Wie man die Etappenziele setzt, kann jeder für sich entscheiden. Wie wärte es mit 5, 10 und dann 15 Kilo? Oder mit der Hose, dann dieser und schließlich jener Hose? Oder man legt nur zwei Etappen fest und die dritte ist ein Wunsch oder das Traumziel. Zum Beispiel so:

Etappe 1: 5 Kilo weniger in 6 Wochen
Etappe 2: 15 Kilo weniger in 20 Wochen
Etappe 3: 30 Kilo weniger am Ende des Jahres

Dabei ist die dritte Etappe wirklich weit weg. Wenn das nun das eigentliche Ziel wäre, dann würde die Motivation darunter leiden, weil der Abnehmplan mit der Zeit verwäscht. Durchhalten ist immer schwer, erst recht beim Abnehmen. Darum sind die Etappenziele sozusagen zwischengelagert, um immer wieder Motivation zu spenden.

Man könnte das Ganze noch mit einer Belohnung aufpushen. Abnehmen mit Abnehmbelohnung!

Etappe 1: 5 Kilo weniger in 6 Wochen – bei Erreichen: neue Uhr kaufen
Etappe 2: 15 Kilo weniger in 20 Wochen – bei Erreichen: neue Schuhe kaufen
Etappe 3: 30 Kilo weniger am Ende des Jahres: bei Erreichen: eine Woche in Urlaub fahren